Trampolin im Garten: Absprachen, die das Spiel gut machen

Landschaftsillustration

Ein Trampolin im Garten ist bei Kindern ungemein beliebt, und schnell wird es zum Mittelpunkt des Nachmittags. Damit das Springen für alle schön bleibt, lohnt es sich, vorher ein paar Absprachen zu treffen. Sie müssen nicht streng klingen. Am besten entstehen sie gemeinsam mit den Kindern, sodass sie als Teil des Spiels verstanden werden und nicht als Verbote.

Absprachen, die im Alltag helfen

Besprecht zum Beispiel, wer wann springt. Sind mehrere Kinder da, kann man abwechseln oder eine gemeinsame Lösung finden, damit niemand zu kurz kommt. Schuhe bleiben draußen, damit das Tuch sauber bleibt, und Dinge aus den Taschen liegen im Gras. Solche kleinen Regeln sind schnell gelernt, wenn sie jedes Mal gleich sind.

Ein Erwachsener sollte in der Nähe sein, auch wenn er nur auf der Terrasse sitzt. Kinder springen oft fröhlicher, wenn jemand zuschaut, und ein Erwachsener kann rechtzeitig eine Pause vorschlagen, wenn die Stimmung kippt. Achtet auch auf den Platz um das Trampolin herum: Zaun, Äste, Wäscheleine und Gartenmöbel sollten weit genug entfernt stehen.

Nach Regen wartet ihr, bis das Tuch trocken ist. Ein nasses Tuch ist glatt, und die Kinder rutschen leichter aus. An solchen Tagen lässt sich etwas anderes spielen, zum Beispiel im Sandkasten oder mit Kreide auf der Terrasse. Ein Tag mit Sonne und trockenem Tuch ist dann umso schöner.

Spiele auf dem Trampolin

Das Trampolin eignet sich für viele Spiele. Beim Statuenspiel hüpfen die Kinder zur Musik und erstarren, sobald sie stoppt. Beim Tierspiel ruft ein Kind ein Tier, und alle hüpfen wie ein Frosch, ein Hase oder ein Känguru. Oder ihr springt im Takt eines Liedes, das alle mitsingen. Manche Kinder wollen besonders hoch springen. Lasst sie das ruhig ausprobieren, aber schlagt auch Spiele vor, bei denen es auf etwas anderes ankommt, zum Beispiel auf Rhythmus oder Gleichgewicht. Solche Spiele geben dem Hüpfen eine Geschichte und machen aus dem Trampolin einen kleinen Spielplatz.

Zum Schluss hilft ein festes Ende. Wenn die Kinder wissen, dass nach dem Springen etwas Schönes wartet, zum Beispiel ein Getränk im Schatten, fällt das Aufhören leichter. Im Herbst kann das Tuch abgedeckt werden, damit Laub und Wasser nicht darauf liegen, und im nächsten Jahr geht es unbeschwert weiter.